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Geschichte

Lernen Sie ein wenig über die Vergangenheit Arubas und wie sie die einzigartige, uns heute bekannte Insel geprägt hat.

Die multikulturelle Vergangenheit Arubas zeigt sich in unserer Gastronomie, Architektur, Kunst, in den Traditionen und den warmherzigen, weltoffenen Menschen. Wo einst die Indios zum Fischen hinauszogen, übernahmen im Laufe der Jahrhunderte Spanier und Niederländer das Zepter. Heute ist Aruba eines der gleichberechtigten Länder des Königreichs der Niederlande.

Ureinwohner

Die ersten bekannten Inselbewohner von Aruba waren die Caquetio-Indianer des Arawak-Stammes aus Venezuela. Dieser halbnomadische Stamm lebte hier in der Präkeramik von 2500 v. Chr. bis 1000 v. Chr. vom Fischen und Jagen und war zum Überleben größtenteils vom Meer abhängig. Die Menschen schufen sich Werkzeuge aus grob gehauenen Steinen und aus Muscheln und lebten in kleinen familiären Gruppen in den heute als Malmok und Palm Beach bekannten Küstenregionen.

Zu Beginn der Keramik-Zeit, von 1000 bis 1515 v. Chr., gründeten diese Indianer fünf große Dörfer und begannen, Mais und Yucca anzubauen. Zwei dieser Indio-Dörfer in verkleinertem Maßstab sowie die Nachbildung einer Indio-Behausung sind im archäologischen Museum von Aruba zu sehen. Ausgestellt sind dort auch Überreste von Keramikurnen, Grobkeramik und von den Caquetios hergestellte Schmuckstücke sowie einige Werkzeugteile, die aus 1000 v. Chr. datieren.

Von den Caquetios erstellte Felszeichnungen und -ritzungen haben alle Zeitläufe überstanden. Überzeugen Sie sich selbst und bewundern Sie diese in der Brunnengrotte Fontein Cave im Nationalpark Arikok und bei der Ayo-Felsformation. Aus den Felsbildern lässt sich ableiten, dass die Caquetio-Indianer auf die Insel flüchteten, um den Angriffen der im nördlichen Teil Südamerikas beheimateten Kariben zu entgehen. Die Caquetio-Indianer lebten noch auf der Insel, als Aruba von den spanischen Eroberern entdeckt wurde.

 

Die Spanier

1499 wurde Aruba vom spanischen Seefahrer Alonso de Ojeda entdeckt. Er initiierte damit die Kolonialisierung der Insel durch die Spanier. Aufgrund der geringen Niederschläge auf der Insel glaubten die Kolonialherren nicht daran, dass Aruba sich zum Anbau von Pflanzen oder Getreide eigne. 1513 wurden viele der Caquetio-Indianer von den Spaniern versklavt und nach Hispaniola gesandt, um dort auf Plantagen und in Minen zu arbeiten. Einige Indianer kehrten 1515 nach Aruba zurück und wurden in der Vieh- und Pferdezucht als Arbeiter angeheuert. Etwa neun Jahre, nachdem Alonso de Ojeda auf Aruba an Land gegangen war, ernannte ihn die spanische Krone zum ersten Gouverneur der Insel. Aruba wurde 137 Jahre lang von den Spaniern beherrscht.

 

Die Niederländer

Aufgrund der strategisch günstigen Lage besetzten die Niederländer 1636 die Insel, um die Salzlieferungen vom südamerikanischen Festland abzusichern und um während des 80-jährigen Krieges gegen Spanien eine Marinebasis in der Karibik zu nutzen. Unter den Caquetios rekrutierten die Niederländer Arbeiter zum Bau von Bauernhöfen und zur Aufzucht von Vieh. Das Fleisch sollte an die anderen Inseln verkauft und verschifft werden. Während der Napoleonischen Kriege fielen die Briten auf Aruba ein und ergriffen die Macht, doch die Niederländer eroberten die Insel 1816 zurück. Aruba wurde 1845 offiziell den niederländischen Antillen zugesprochen.

 

Status Aparte

1986 spaltete Aruba sich von den niederländischen Antillen ab. Dieses Stück Unabhängigkeit wurde zum großen Teil vom politischen Aktivisten und Lokalhelden Betico Croes vorangetrieben. Im Rahmen des Status Aparte erhielt Aruba den Status eines eigenen Landes innerhalb des Königreichs der Niederlande. Ursprünglich strebte Aruba nach vollständiger Autonomie. Dieser Plan wurde jedoch 1990 vorläufig fallengelassen und 1995 wurde die Petition für die volle Unabhängigkeit endgültig zurückgenommen.

 

Aruba heute

Heute ist Aruba eines der gleichberechtigten Länder des Königreichs der Niederlande. Bei auswärtigen Angelegenheiten und Landesverteidigung ist für Aruba nach wie vor das Königreich der Niederlande zuständig. Aber alle internen Angelegenheiten – einschließlich der Gesetzgebung, Richtlinien und Währung – unterliegen der Regierung Arubas. Aruba ist ein echter Schmelztiegel: Unter den gut 110.000 Einwohnern sind mehr als 90 verschiedene Nationalitäten vertreten. Diese Diversität spiegelt sich in der Anzahl der auf Aruba gesprochenen Sprachen wieder. Im Durchschnitt spricht jeder Inselbewohner Niederländisch, die Heimatsprache Papiamento, Englisch und Spanisch. Die Wirtschaftslage ist günstig: Dank des Tourismus-Sektors und des ausgezeichneten Bildungssystems gibt es auf Aruba sehr wenig Arbeitslose.

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Wenn Sie sich für die Geschichte Arubas interessieren, sind bei Ihrem nächsten Besuch unsere Museen anzuraten. Dort können Sie sich in die Entstehungsgeschichte Arubas vertiefen und nachvollziehen, wie die heutige Inselgemeinschaft zusammengesetzt ist. Es gilt, die kulturhistorisch interessanten Ursprünge des One Happy Island zu entdecken.

Kunst & Kultur

Die Kultur Arubas tragen wir auch im Herzen: Temperamentvolle Rhythmen, Kunst und Tanz sind allgegenwärtig.

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