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Aruba – Nur ein karibisches Paradies oder auch eine Foodie Destination?

Jenny und Reto vom Blog A Million Miles haben Arubas kulinarische Szene auf Herz und Nieren geprüft - und für lecker befunden!

Endlose weisse Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, sanft in der leichten Brise wippende Palmen und der Klang von Steeldrums im Ohr... Das ist Aruba! Sonnenbaden und schwimmen, sowie Tauchen und sonstige Outdoor Aktivitäten sind hier die Hauptbeschäftigungen. Doch kann man auf Aruba auch gut essen? Für uns als erklärte «Foodies» eine berechtigte Frage...

 

Wir sind nicht darauf aus westlichen Standard-Food wie Pizza, Burger & Co. zu essen, sondern möchten während unserem Aufenthalt den Fokus auf lokales Essen, Fusion Cuisine und natürlich gutes und frisches Seafood legen.

Was isst man auf Aruba?

 

Die typische Küche in Aruba besteht – klar - aus Fisch und Meeresfrüchten sowie aus Eintöpfen. Gängige Fleischsorten sind dabei Huhn, Rind, Lamm, aber auch Ziege. Es gibt viele einheimische Gemüsearten, die dem trockenen Klima auf der Insel trotzen.
 

Als Beilage bekommen wir gebratene Kochbananen, das «Pan Bati», eine Art Pfannkuchen, oder auch «Funchi», was sehr ähnlich zu unserer Polenta ist. Oft wird es gebraten oder knusprig frittiert und zum Teil sogar mit Gouda gefüllt!

Ein lokaler Snack sind die «Pastechi». Sie sind ähnlich zu Empanadas oder auch «Pasteten», wie der Name schon sagt. Sie werden mit verschiedenen herzhaften Füllungen an jeder Strassenecke für den kleinen Hunger zwischendurch oder als Frühstück angeboten.

 

Also wo haben wir auf Aruba gegessen?

Knapp zusammen gefasst sah unsere Auswahl wie folgt aus: Das «Barefoot Restaurant». Unser Tipp für Romantiker. Das «Hadicurari» - für People Watching und ein bisschen Party. «The Kitchen Table» - Ein Must Visit für Gourmets. Das «Elements» - für den gesunden Genuss und last but not least... «The Flying Fishbone» - für hungrige Abenteurer.  Plus, als Bonus, die «Monoforte Luxury Sailing Cruise» - für ein paar lokale Tastes auf dem Wasser.

 

Zugegeben, die Karten vom «Barefoot», «Hadicurari» und «The Flying Fishbone» ähneln sich. Alle drei Restaurants haben fangfrisches Seafood sowie auch Fleischgerichte zur Auswahl. Dennoch lohnt es sich, alle drei Orte auszuprobieren.

 

Im Barefoot Restaurant dinieren wir mit unseren Füssen im Sand...

...nur wenige Meter entfernt vom Wasser. Fackeln und Kerzen machen es für uns zu einem sehr romantischen Ort und wir geniessen bei Kerzenschein die Cocktailspecials des Hauses.

 

Die Vorspeisen, fangfrischer Wahoo (das ist ein makrelenartiger Raubfisch) und ein Thunfisch Tartar, essen wir mit Blick auf die leicht hin- und her schwankenden Segelboote... bis der Himmel seine Schleusen öffnet und ein heftiger Wolkenbruch folgt! Doch das Personal meistert die Situation gekonnt. Innerhalb von wenigen Minuten finden alle Gäste im überdachten Teil des Restaurants Platz. Auch hier ist alles mit feinstem Karibik-Sand bedeckt und das Ambiente genauso schön!

Unser Hauptgang, butterzarter Zackenbarsch an einer Weisswein-Trüffelsauce, ist ebenfalls sehr zu empfehlen! Und das Dessert: Ein Kaffee-weisse-Schokoladenmousse ist für uns die beste Nachspeise unseres Aruba-Aufenthalts!

 

Das «Hadicurari» - Komm her für People Watching und ein wenig Party!

Das Hadicurari liegt an einem schönen Strandabschnitt am Palm Beach, mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Wir knusperten unsere cremigen Calamari-Ringe mit reichlich Entertainment. Zum einen kommen die feinen Gäste der umliegenden Super-Hotels hierher und etwas später am Abend legt am Pier gegenüber legt die tägliche «Booze Cruise» an und die Gäste torkeln ...äh... gehen von Bord, am Restaurant vorbei...

Als Hauptgang empfehlen wir hier Hummer, Shrimp und die Surf’n’Turf Optionen. Wir lieben die hausgemachte Baileys-Eiscreme und die Kaffee-Creme-Brulée.

 

Danach geht’s ab ins «MooMba», eine coole Bar mit Partytunes, Events und einer riesigen Auswahl an Cocktails. Sie ist direkt nebenan und gehört zum gleichen Unternehmen.

 

«The Flying Fishbone» - Für hungrige Abenteurer.

Nicht etwas für Jedermann: Auf Wunsch sitzt man hier nicht nur am Strand, man sitzt sogar bis Mitte der Waden im Meer!

Circa die ersten drei Tischreihen stehen wirklich im Wasser. Unser Tipp: Auf keinen Fall den «Weissen Hai» vorher gucken!! ;-) Nein, Spass beiseite. Es ist ein besonderes Ambiente, das Wasser ist stilvoll beleuchtet und es ist ganz sicher etwas Einmaliges!

Das Restaurant verfügt über eine tolle Bar und sehr gute Barkeeper. Wir haben zwei exzellente frisch gemixte Margarithas mit Patron Reposado bestellt. Total auf den Punkt.

 Die Preise pro Gericht sind gleich wie überall auf der Insel, aber die Portionen sind einfach riesig und reichen definitiv für zwei. Wir hatten die ausgezeichnete Ceviche mit Orangen als Vorspeise. Da es so viel war, stornierten wir einen Hauptgang. Die Seafood Platte für eine Person, die wir dann bekamen, war dann noch so groß, dass wir sie selbst zu zweit nicht aufessen konnten.

 

«Elements» - Hier gibt es kein schlechtes Gewissen!
 


Das Elements befindet sich im schicken Beachresort «Bucuti & Tara» am Eagle Beach. Man sitzt auf einer Holzterrasse mit Meerblick. Besonders beeindruckt uns, dass hier gesund gekocht wird. Auf Wunsch sogar vegetarisch oder vegan. Die Karte ist interaktiv und man sieht alle Inhaltsstoffe, sowie die Kalorien pro Portion.

 

Das heisst aber nicht, dass am Geschmack gespart wird! Im Gegenteil! Wir probieren den Tuna als Vorspeise, sowie Steak, spicy Shrimp und Mahi Mahi als Hauptgänge – alles super-frisch und zur Perfektion gekocht. Das Team leistet ganze Arbeit.

Aber auf Wunsch kann man auch ein gänzlich lokales Menü bestellen. Dieses wechselt saisonal und wird von den zuvorkommenden Kellnern gern erklärt.

Das Elements bietet auch ein romantisches Dinner im Beach Cabana an. Bei Kerzenschein und dem sanften Rauschen des Ozeans lässt man sich kulinarisch verwöhnen. Dies ist aber sehr beliebt und meist Wochen im Voraus ausgebucht.

 

«The Kitchen Table» – Hier schlägt das Herz des Gourmets höher!
 


The Kitchen Table ist ein ganz besonderes Restaurant und ist ganz sicher eins der Besten der Insel – wenn man «Gault Millau»-Style mag. Monatlich wechselt das 7-Gänge Menu, welches aus Fleisch und Fisch / Meeresfrüchten besteht.

Das Restaurant bietet Platz für maximal 16 Gäste, welche alle um den «Küchentisch» herum sitzen. Die äusserst kreativen Chefs bereiten vor unseren Augen die verschiedenen Gänge zu. Es wird flambiert, Messer werden gewetzt und mit Pinzetten das letzte Blättchen perfekt angerichtet. Es ist Kunst und Gaumenschmaus zugleich. Jeder Gang überrascht, jeder Gang ist etwas ganz Besonderes und Einzigartiges.

 

Dazu wird natürlich noch eine Weinbegleitung angeboten, welche dann überaus grosszügig auch nachgeschenkt wird.

Besonders gefällt uns, dass die Köche erklären, was die Inspiration zum jeweiligen Gang war. Sie nehmen sich hier eine Arubanische Fusion-Cuisine zum Ziel und so sind viele lokale Tastes eingebaut.

Wir sind an dieser Stelle versucht, einen ganzen Artikel über unser Dinner im Kitchen Table zu schreiben – so besonders war das Menu... Aber genug der Worte: Hier muss man einfach selbst gewesen sein!

«Monoforte Luxury Cruise» – Segel-Fun und lokale Tastes in Einem!

 


Moment mal... Ist das nicht der falsche Ort eine Segel-Cruise in einem kulinarischen Artikel zu erwähnen? In diesem Fall ganz und gar nicht!

Als passionierte Segler darf für uns eine Betrachtung der Insel vom Wasser aus nicht fehlen. Nebst einer empfehlenswerten Cruise mit einer tollen Crew haben wir ein sehr feines, lokales Mittagsbuffet bekommen. Funchi, Pan Bati, verschiedene pikante Salsas und Fleisch-und Fisch-Grillspiesse wurden frisch vom Bootskoch zubereitet. Auch knackige Salate fehlten hier nicht und die leckeren im Preis inbegriffenen Drinks wurden mit Premium-Spirituosen gemixt.


Unser Fazit:

 

Die Insel bietet absolut geniale Restaurants! Es wird frisch und fein gekocht. Wir waren absolut positiv überrascht wie so eine kleine Insel, die so wenig eigene Produkte hat, eine so hohe Qualität bieten kann!

Jedoch zwei kleine Punkte unsererseits: Wir würden es schätzen wenn noch mehr lokale Tastes eingebaut würden. Hier und da haben wir das angesprochen... Es wurde uns oft geantwortet, dass die Nachfrage nicht da sei und viele Touristen nicht den Mut hätten, etwas Lokales zu probieren. Wie schade...

 

Ausserdem sind die Karten der Restaurants oft sehr ähnlich. Ein bisschen mehr Abwechslung würde sich das Foodie-Herz wünschen...

Aber wir kommen ganz bestimmt wieder... nach Aruba, zum türkisfarbenen Wasser, dem feinen, weissen Karibik Sand und den tollen kulinarischen Erfahrungen, die wir hier machen duften.


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